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[BOOKREVIEW] Drowning Souls

Heute haben wir für euch die Review zu „Drowning Souls“, dem zweiten Teil der Whitestone-Hospital-Reihe von Ava Reed.
Es geht in jedem Band um ein anderes Haupt-Paar. Da die Handlung aber chronologisch ist, solltet ihr zuerst den ersten Band – High Hopes – lesen.

Das Cover gefällt mir gut und ich finde die „florale Organinterpretation“ sehr hübsch. Es passt natürlich auch hervorragend zum ersten Band. Hervorheben möchte ich noch, dass es auf der Innenseite eine schöne Zeichnung von Nicole Böhm gibt.

Ich habe High Hopes letztes Jahr im Herbst gelesen. Durch Schwangerschafts- und Stilldemenz (und allgemein nicht das beste Buchgedächtnis) konnte ich mich leider nicht mehr an so viel erinnern. Dadurch fiel es mir am Anfang ein wenig schwer in die Geschichte rein zu finden. Ich konnte mich aber von Anfang an sehr gut in Sierra und ihre Probleme und Gefühlswelt hinein versetzten. In vielen Dingen sind wir uns ähnlich oder haben ähnliche Erfahrungen gemacht, wodurch ich sie einfach sehr gut verstehen konnte.
Auch Mitch fand ich einen sehr sympathischen Gegenpart. Er hat eine sehr warme und herzliche Art und ist gleichzeitig irgendwie der Stationsclown. Zudem ist er ein guter Koch und man kriegt richtig Lust auf mexikanisches Essen. Auch seine Mama (die eigentlich nur auf ein paar Seiten vorkommt) fand ich total sympathisch.
Natürlich kommen auch die Charaktere aus den anderen Bänden hier vor und es war irgendwie auch schön zu sehen wie es mit Laura und Nash weiterging.

Generell fand ich die Themen (es gibt eine Triggerwarnung im Buch), die Sierra und Mitch beschäftigen sehr spannend und ihre Geschichte ist definitiv sehr kompliziert und nicht einfach. Umso schöner ist es, ihren Weg zu begleiten. Was mich hier etwas enttäuscht hat, war, dass nicht noch mehr auf manche Dinge eingegangen wurde – aber leider ist so ein Buch nun mal endlich.

Das Ende enthält wieder einen fiesen Cliffhanger – prinzipiell gefällt mir der ja, aber etwas Katastrophales gab es schon in Band 1. Irgendwie war mir das in diesem Band fast schon zu viel Drama. Das es einfach Absicht ist am Ende jedes Bandes eine Katastrophe als Überleitung zum nächsten Band zu haben hatte sehr viel von Grey’s Anatomy und irgendwie war mir das hier einfach etwas zu viel. Band 3 wird aber trotzdem einziehen dürfen ;).

Mein Fazit:
Spannende Charaktere, auf deren Probleme man noch etwas mehr eingehen hätte können und am Ende viel Drama – ich gebe dem Buch 8 von 10 Punkten.