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[GAMEREVIEW] Nobody Saves the World

Heute gibt es mal ausnahmsweise keine Review zu einem Rennspiel, sondern zu einem Action-RPG. Es handelt sich dabei um Nobody Saves the World von Drinkbox Studios, welches im Jänner 2022 für Microsoft-Plattformen und im April 2022 für andere Plattformen veröffentlicht wurde. Entwickelt wurde das Spiel für Playstation 4, Playstation 5, Xbox One, Xbox Series S/X, Nintendo Switch sowie für Windows. Diese Review bezieht sich auf die PS5-Version.

Nachdem das Spiel im Jänner 2024 teil des Playstation Plus Essential Lineups war und wir gesehen haben, dass es uns vom Stil her gefällt und auch kooperativ gespielt werden kann, haben wir ihm eine Chance gegeben. In dem RPG übernimmt man die Rolle von Nobody, der in einer Hütte aufwacht und sich an nichts erinnern kann. Kurz darauf entdeckt man einen Zauberstab, mit dessen Hilfe man sich in verschiedene Formen verwandeln kann, um den drohenden Kataklysmus zu stoppen.

Jede der Verfügbaren Formen hat je 4 Slots für aktive und passive Möglichkeiten. Man hat pro Gestalt eine fixe aktive und passive Fertigkeit und schaltet mit Stufenaufstieg 1-2 weitere aktive Fertigkeiten frei. Die zusätzlichen/frei belegbaren Slots kann man ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Story und einem bestimmten Charakterlevel dann auch mit freigeschalteten Fähigkeiten von anderen Formen belegen. Die verschiedenen Formen spielen sich aber nicht nur aufgrund ihrer Fähigkeiten unterschiedlich, sondern haben auch unterschiedliche Werte und daher verschiedene Vor- und Nachteile (z.B.: Größe, Geschwindigkeit, Lebenspunkte, …).

Es gibt 2 verschiedene Level im Spiel: den Charakterlevel, mit dem bei jedem Aufstieg die Basiswerte besser werden und den Formlevel (im amerikanischen Schulnoten-System von F bis S), der dazu dient die jeweiligen Formen zu verbessern und neue Fähigkeiten freizuschalten. Ein Basiswert, der unabhängig vom Levelaufstieg ist, ist Mana. Um diesen Wert zu erhöhen, muss man Mana-Fairies auf der Weltkarte finden. Wenn man bestimmte Formen auf ein entsprechendes Level bringt, schaltet man damit eine neue Form frei. Um diese aufzuleveln, muss man bestimmte Aufgaben erledigen (z.B.: X Gegner mit Attacke Y besiegen, usw.).

Zusätzlich zur Hauptstory, gibt es auch noch viele Nebenquests von verschiedenen Fraktionen, die für Abwechslung sorgen. Diese Nebenaufgaben haben auch ihren eigenen Charme und sind – zum Großteil – recht einfach zu schaffen. Durch die unterschiedlichen Formen, gibt es auch auf der Weltkarte und in Dungeons immer wieder Bereiche, die man nur mit bestimmten Charakteren erreichen kann. Die Dungeons im Spiel sind prozedural generiert – ändern sich also mit jedem Durchlauf.

Was leider – wie bei vielen anderen Local-Coop spielen auch – negativ aufgefallen ist, ist dass der zweite Spieler keine Trophäen bekommen hat. Das finde ich leider immer Schade, da mann dadurch gezwungen ist, das Spiel ein weiteres Mal vom anderen Profil aus zu starten und durchzuspielen.
Da man für die Platin-Trophäe sowieso 2 Durchläufe machen muss, müssten wir das Spiel also 4 mal spielen, damit wir auf beiden Profilen die Platin-Trophäe erhalten.

Wir haben uns dann auch noch den DLC im Angebot geholt, bei dem 2 neue Formen und einige lustige, aber zum Teil auch sehr fordernde Challenges dazugekommen sind.

Fazit:

Liebevoll gestaltetes Action-RPG mit Couch-Koop und Abwechslung. Von uns 7 von 10 Punkte.