[BOOKREVIEW] The Veiled Kingdom
Heute haben wir für euch die Review zu „The Veiled Kingdom“ von Holly Renee. Dies ist der erste Teil einer Trilogie.
Das Cover gefällt mir wirklich gut. Die Farbgebung spricht mich an und auch das Motiv mit dem Schloss, den Dolchen und der Höhle darunter passen gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es gibt Kapitel aus Nyras und Dacres Sicht.
Dann kommen wir zur Geschichte. Leider hat das Buch für mich mit Romantasy wenig zu tun.
Das World Building war leider äußerst mager. Man weiß am Ende des Buches sehr wenig über die Welt und auch über die Magie des Buches. Ja, man erfährt etwas über die Rebellen – wo sie leben und dass sie den König stürzen wollen. Generell gibt es aber einfach sehr wenig Informationen.
Auch der Fantasy-Anteil im Allgemeinen ist sehr gering. Zwar gibt es die magischen Kräfte – diese kommen aber kaum zum Einsatz. Auch das Mysterium um Nyras fehlende Kräfte wird nicht wirklich gelöst und das halbe Buch ist es auch nicht wichtig.
Romantik gibt es in dem Buch für mich auch nicht wirklich. Der Umgang von Dacre mit Nyra ist ziemlich toxisch. Wenn es nun Dark Romance wäre, wäre es ja vielleicht okay – da es sich hierbei aber um ein Romantasy-Buch handeln soll – fand ich es sehr unpassend. Zudem hat es mir halt auch einfach persönlich gar nicht gefallen wie Dacre mit Nyra umgeht. Auch sein Besitzanspruch war nicht mehr normal.
Die Spice-Szenen fand ich zum Teil etwas verstörend und keineswegs knisternd. Leider gibt es in dem Buch aber sehr viele davon. Generell besteht das Buch immer mehr aus Trainieren für die Rebellion und Spice. Viel mehr Inhalt gibt es dann nicht mehr wirklich. Noch 2 kurze Ausflüge aus der Höhlenstadt der Rebellen raus – die aber nicht wirklich Informationen liefern. Das war’s dann auch schon. Wenn einem nun wie mir der Spice nicht zusagt – bleibt nur noch das Training – dies war leider auch nicht wirklich spannend mit der Zeit.
Am Ende gibt es dann noch einen Cliffhanger wie es nun wohl weitergeht und Dacre verhält sich wieder mal wie der Oberarsch, der er wohl ist.
Dacre konnte ich wie man vielleicht schon herauslesen konnte nicht leiden. Aber auch Nyra fand ich schwierig. Sie verhält sich so unterwürfig und naiv gegenüber Dacre. Auch sonst hat sie leider nicht wirklich Eigenschaften, die sie mir sympathisch gemacht haben.
Die weiteren Charaktere blieben für mich eher schwach und blass. Man weiß sehr wenig über ihre Hintergründe oder Gefühle.
Mein Fazit:
Leider kaum World-building, keine tollen Charaktere und toxischer Spice – ich gebe dem Buch 2 von 10 Punkten.


