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[BOOKREVIEW] Legacy of Stars 2 – Gefallene Finsternis

Heute haben wir für euch die Review zu Legacy of Stars 2 – Gefallene Finsternis von Dana Müller-Braun. Es handelt sich hier um den zweiten und finalen Teil dieser Dilogie.

Die Farbgebung des Covers finde ich schön und nochmal besser als von Teil 1. Blau passt einfach gut zum Thema Sterne. Auch die Maske finde ich schön und irgendwo auch passend.

Das Buch ist wieder zum Großteil aus der Sicht von Shedir geschrieben. Da der erste Teil aber schon länger her war, tat ich mir anfangs sehr schwer wieder in die Geschichte reinzukommen. Es endete ja mit einem ziemlichen Cliffhanger und da finde ich es nochmal schwieriger mich zurechtzufinden. Ich bin hier ja großer Fan von Zusammenfassungen – aber leider gab es dies hier nicht.

Somit dauert es etwas länger bis ich mich wieder auskannte. Zumal es dann auch einen Zeitsprung und viele neue Charaktere gibt. Hier wäre ein Charakterglossar vielleicht auch hilfreich gewesen.

Im Laufe der Geschichte gibt es viele Probleme und bei etwa 80% des Buches dachte ich – wie soll das noch alles aufgelöst werden – die Antwort: in dem es dann doch eher einfachere Lösungen für viele Probleme gibt. Trotzdem bleiben aber auch einige Fragen offen und werden nicht genau erklärt. Das fand ich etwas schade.

Shedir macht in diesem Buch dafür aber wieder eine schöne Entwicklung durch und wird mehr und mehr zur Königin des Himmels. Sie lernt auch immer mehr die anderen miteinzubeziehen und nicht alleine zu kämpfen. Ihre Beziehung zu Lior ist sehr kompliziert und es dauert sehr lange bis sich hier etwas tut. Dies fand ich für mich dann aber leider auch nicht stimmig, wie schnell sich hier Shedirs Gedanken und Gefühle dann doch wandeln (schwierig zu erklären ohne jemanden zu spoilern).

Die neu eingeführten Nebencharaktere fand ich toll und teilweise auch witzig. Leider habe ich den Eindruck, dass die Seiten im zweiten Band einfach viel zu kurz waren und somit auch viel Lebendigkeit der Charaktere sich nicht entwickeln konnte, wie es mit mehr Seiten vielleicht möglich gewesen wäre.

Die Grundidee mit den Sternen und Monden fand ich wieder toll und auch mal etwas neues. Auch hier wäre mehr Aufbau der Mythologie toll gewesen – was vielleicht auch zu komplizierteren Lösungen geführt hätte.

Am Ende des Buches gibt es dann ein wie schon erwähnt für mich zu einfach herbeigeführtes Happy End. Was mir aber gut gefallen hat, dass die Zukunft nicht mit einem Sprung o.ä. betrachtet wird sondern durch Visionen.

Mein Fazit:

Tolle Grundthematik, stabile Charaktere – aber für mich zu wenig Spannung und zu wenig Raum (für Charakterlebendigkeit, Magiesystem und Problemlösungen) – von mir daher 6 von 10 Punkten.

Vielen Dank an NetGalley und cove für das Rezensionsexemplar.