Like Hearts Unite - The Legend of Tanabata 1 | Like Hearts Unite | The Legend of Tanabata | Bookreview | WindischFamily
Bücher

[BOOKREVIEW] Like Hearts Unite – The Legend of Tanabata 1

Heute haben wir für euch die Review zu „Like Hearts Unite – The Legend of Tanabata 1“ von Judy Nolan. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Dilogie.

Die Geschichte spielt in Japan und dreht sich rund um eine japanische Legende, die ich nicht kenne/kannte. Im Buch kommen daher sehr viele japanische Begriffe vor. Prinzipiell gibt es am Ende des Buchs auch einen Glossar. Bei einem Printbuch also durchaus angenehm und das Nachschauen noch okay. Aber am Reader fand ich das leider immer etwas rausreißend, wenn man entweder zum Glossar springen muss manuell oder eben mit dem Smartphone nachschauen muss. Hier wäre eine automatische Verlinkung der Begriffe oder Fußnoten für mich persönlich für den Lesefluss besser gewesen. Dadurch hatte ich nämlich vor allem zu Beginn Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu finden. Irgendwann hab ich angefangen viele Begriffe, die ich nicht kannte, einfach zu ignorieren, um besser voranzukommen.

Das Cover finde ich passend zum Japanthema und auch das Tori und die Schattengestalten sprechen mich an.

Die Grundidee der Geschichte fand ich auch gut. Leider tat ich mich mit der Umsetzung etwas schwer. Es kam für mich kaum Spannung auf. Zudem gab es für mich Dinge, die nicht logisch aufgingen und viele Fragen, die nicht beantwortet wurden.

Auch die Charaktere Orihime und Hikoboshi fand ich schwer zu greifen. Sie blieben für mich generell eher blass ausgearbeitet. Ich konnte daher ihre Liebe auch nicht wirklich nachvollziehen und mich schlecht hineinversetzen.

Toll fand ich die Kapitel, die in der Götterwelt spielten. Auch hier kennt man sich nur schwer aus, wenn man keine japanischen Götter kennt. Trotzdem fand ich dort die Atmosphäre toll. Generell sind diese Kapitel aber eher selten und der Großteil des Buchs ist in Kapitel aus Orihimes und Hikoboshis Sicht unterteilt.

Am Ende dieses Bandes wirkt alles ziemlich verfahren und verloren für die beiden. Es könnte also noch spannend werden, wie dies im nächsten Band aufgelöst wird.

Mein Fazit:

Viele Dinge, die unbeantwortet blieben, blasse Charaktere und schwieriger Lesefluss – daher gebe ich dem Buch 4 von 10 Punkten.

Vielen Dank an NetGalley und COVE für das Rezensionsexemplar.